“Schlechter Vorschlag, Chef”

Wer kennt es nicht? Man sitzt im Büro, es ist Montagmorgen und die lieben Kollegen sitzen alle zusammen am Konferenztisch und lauschen dem Chef (Manchen wird bei dem Wort schon schlecht). “Das kann er doch nicht ernst meinen”. Dieser Gedanke kommt dann schon mal häufiger zum Vorschein, doch er meint das tatsächlich so. Doch was tun? Kritik äußern? Damit haben viele Deutsche schon schlechte Erfahrung gemacht.

index

Kritik hat viele Vorteile

Manchmal ist es besser einfach nichts zu sagen und zu schlucken. Auch wenn es schwer fällt. Laut einer repräsentativen Umfrage von stellenanzeige.de haben schon gut 33% aller deutschen schlechte Erfahrungen gemacht, als sie den Vorgesetzten kritisiert haben. Doch dabei kann Kritk viele positive Aspekte mit sich bringen. Es ist bereits durch mehreren Studien belegt das Kritik, wenn sie wirklich konstrukiv gehalten ist, zur Verbesserung des Arbeitsklimas führt und die Bindung zwischen Chef und Angestellten stärkt. Natürlich nur unter der Bedingung das der kritisierte Chef auch kritikfähig ist. Und das ist nicht immer der Fall. Jeder fünfte Befragte gibt an, das sie in ihrem ganzen Leben noch nie einen Vorgesetzten hatten, dem sie diese Eigenschaft zugetraut hätten. Rund 9% der Befragten gaben an, sie würden sich gar nicht erst trauen, aus Angst es könnte ihrer Karriere schaden.

index

Auch positive Erfahrungen gibt es

Doch, der Schein trügt glücklicherweise. Denn die Umfrage hat auch ergeben das ein großer Teil der befragten schonmal Kritik geäußert hat und dies haben sie nicht bereut. Über 70% haben von positiven Reaktionen berichtet. Diplomatisches Vorgehen halten die meisten dabei für äußerst wichtig, wie sich zeigte: 59% haben angegeben das Kritik auf diese Art und Weise am nützlichsten ist und die Stimmung zwischen Angestellten und Chef nicht belastet wird. 12 % meinten bei der Umfrage sogar, sie würden ihre Kritik geradheraus äußern, ohne die Stimmung zu verschlechtern.

 

 

 

By fabgrund

Der Blutdurst ist zurück

Für alle, die nach der Geschichte mit Edward und Bella in twilight noch nicht genug bekommen haben müssen sich nicht mehr länger mit den wenigen anderen Möglichkeiten wie Vampire Diaries Staffel 1-6, From Dusk Till Dawn mit Georg Clonney 1992, So finster die Nacht, Interview mit einem Vampir, Bram Stoker´s Dracula, oder dem etwas weniger bekannten Film The Lost Boys zufrieden geben. Aber den letzten Film aus dem Jahr 1987 dürfte mit den weniger bekannten Schauspielern Kiefer Sutherland und Jason Patric ohnehin kaum jemand kennen. “Ich bin … das Ende” heißt das neueste Werk.

kleiner_vampir_14-hintergrund_small

“Mal wieder was zum lesen”

Den nun gibt es eine neue Geschichte über Blutdurst, Rache, Menschen mit spitzen Zähnen die in Särgen schlafen und oft böse sind. Allerdings nicht vor der Glotze. gemütlich mit Bier und Chips sondern als Buch. Ein bisschen muss man seine grauen Zellen dann also doch anstrengen. Doch für wirklich eingefleischte Fans, Fanatiker oder Neugierige lohnt sich der Griff zum guten alten Buch allemal. Denn die Autorin Celeste Ealain hat sich bei ihrem neuen Roman alle erdenkliche Mühe gegeben. Und das Ergebnis könnte vielleicht ihr großer Durchbruch in die Welt der Autoren werden.

Eine düstere und dystopische Geschichte

Die Vampirfrau Silena hat gleich zu Beginn der Geschichte eine (für einen Vampir) schwierige Aufgabe vor sich. Denn, zum ersten Mal in ihrem noch jungen Leben muss sie alleine auf der von witterungsbedingten (zumindest für sie) schwer bewohnbaren Erde leben. Dabei ist sie doch so anders als die anderen: Sie geht nicht zur Schule sondern wächst in einem Höhlenystem unter der Erde auf. Sie wohnt nicht in einer Stadt mit 400.000 Einwohner sondern durchquert die lebensbedrohliche Wüste, wo sie auch gleich von einem Vampir niedergestreckt und zu einer Blutfarm verschleppt wird. Mit merkwürdigen Symbolen auf dem Rücken und der Gabe Telepathisch mit anderen Leuten zu kommunizieren hebt sie sich von den anderen Menschen ab.

Wer ist diese Silena?

Diese Frage stellt sich zumindest Edrian ein Headhunter der Vampire(?), der sie nicht nur aufgegriffen hat sondern leider auch feststellen muss das die frische Ware auf unerklärliche Art und Weise verseucht ist. Die schlimmen Vorahnung sind komplett als er unbekannte Blutkörperchen in Silena findet. Schließlich versucht er herauszufinden wer Silena ist und woher sie kommt.

Allein_die_W_ste_-_05

Langer Gang durch die Wüste

Zwei Welten prallen im neuen Roman “Ich bin … das Ende” aufeinander. Eine Geschichte über einen gierigen Vampir und einer jungen Frau die sich “zufällig” über den Weg laufen. Für Fans wohl eine gute Nachricht.

Celese Ealain´s Roman “Ich bin … das Ende” ist ab sofort für jeden der 19,90 € ausgeben kann, zu haben.

 

By fabgrund

Die “bittere Wurst” für Putin

Bild ESC

Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest steht fest: Conchita Wurst gewann mit großem Abstand vor der Kokurrenz. Anders als Lena Meyer-Landrut will die Gewinnerin nächstes  Jahr aber nicht mehr teilnehmen.

“Ich will weiter Musik machen”

Den Songcontest 2015, der, sollte sich das Gastgeberland Österreich für die Hauptstadt entscheiden, in Wien stattfinden wird, will sie aber dennoch moderieren. Doch damit nicht genug: DIe von Tom Neuwirth gelebte Pop-Diva wird sich natürlich nicht auf ihren verdienten Lorbeeren vom letzten Wochenende ausruhen, wie sie selber sagt. “Ich will weiter Musik machen. Die Musik ist meine große Liebe.” so die strahlende Siegerin. Bereits vor dem Sieg konnte die Sängerin bereits einige Erfolge vorweisen. Bereits mehrfach schaffte sie es in die Top10 der Alpenhitparade. Doch das große leuchtende Ziel ist nach wie vor der Grammy. Der 25-Jahre alte Musikpreis sei zwar nach Meinung Wursts noch außer Reichweite, aber “man kann nie wissen”, “es ist wirklich alles möglich.”

“Vielleicht moderiere ich ja nächstes Jahr”

“Ich hatte meine Chance” sagte Conchita Wurst am samstag zu oe24.at. Sie habe zwar schon Lust nächstes Jahr am ESC teilzunehmen allerdings nicht als Sängerin. “Ich bin mir sicher, da findet sich jemand der Österreich genauso gut vertreten kann wie ich”, “aber vielleicht moderiere ich ihn ja, das würde mir gefallen.” Ob sie ihren Sieg wirklich ihrem Song “Rise a Phoenix” zu verdanken hat, der nach mehreren Meinungen einem James Bond-Song recht ähnlich ist, oder ihrer politischen Botschaft, den der Transvestit rüberbringen will, da ist man sich eher uneinig. Seinen Sieg widme der offen homosexuelle Transvestität all denen die an Freiheit und Demokratie glauben. Der russische Präsident Wladimir Putin, der in seinem Land schwulen und Lesben das Leben schwer macht, bekommt von der Sängerin auch noch das Fett weg: “Ich weiß nicht ob Putin das liest, falls ja, sage ich aber, wir lassen uns nicht stoppen!” so Wurst im Interview mit dem Focus.

Putin-Feeds-Horse

“Da gibt es keine Frauen und Männer mehr”

Während Europa und der Rest der Welt sich über das politische Zeichen des Respekts und der Toleranz freut, hat man in Russland dafür weniger Verständnis. Ein russischer Abgeordneter meinte: “Da gibt es keine Frauen und Männer mehr. Das eine Dragqueen den Liederwettbewerb gewinne, hätte die russische Armee verhindern sollen”. Über den Kurznachrichtendienst Twitter meinte Russlands Vizeregierungschef Dimitri Rogosin am Sonntag, anhänger der europäischen Integration können dabei sehen was sie erwartet: “Ein Mädchen mit Bart.”.

“Die russische Armee abzuziehen war ein Fehler”

“Da unten gibt es keine Frauen und Männer mehr – Sondern nur noch ein Es”, legt auch der russische-nationalistische Wladimir Schinirowski nach. In der restlichen Welt hat man für solche Aussagen kein Verständnis. Im russischen Fernsehen feuert Schinirowski weiter: “Unsere Empörung ist grenzenlos, das ist das Ende Europas”, “Vor 50 Jahren hat die russische Armee Österreich besetzt. Wir hätten dort bleiben soll.” Er bezog sich auf die Besatzungszeit im Osten Österreichs nach dem zweiten Weltkrieg. Was die westliche Welt von der intoleranten Einstellung der russischen Regierung hält, bekommen sie auch beim ESC zu spüren: die Tolmatschewy-Zwilinge wurden bei ihrem Auftritt in Kopenhagen und bei der Punktevergabe gnadenlos ausgebuht.

 

 

By fabgrund

Hausaufgabe 12.05.14

 

Hausaufgabe 12.05.14

 

Drei Print-Medien und ihre dazugehörige Online-Seite auf Strategie und Angebot analysieren.

 

Als ehemaliger Stern-Sympathisant fange ich natürlich gleich mit ihm an.

 

Der Stern:

Im Gegensatz zu früher konzentriert sich der Stern (leider) immer mehr auf Klatsch und Tratsch-Nachrichten und weicht von Artikeln die sich um Politik, Nachrichten und wichtigen Ereignissen in der Welt drehen immer mehr ab. Am 09.05.14 beherrschen die Online-Seite des Sterns vor allem zwei Themen: Das Finale von Germanys next Topmodel, das am Abend zuvor ausgestrahlt worden ist und den Eurovision Song Contest der am morgigen Samstag stattfindet. Hierbei dreht es sich auch hauptsächlich um Klatsch über die Kandidaten, also private Sachen. Besonders die Kandidatin aus Österreich wurde hervorgehoben. Mit der Titelseite soll wohl also die Zielgruppe angelockt werden die hauptsächlich auf Unterhaltung aus ist.

 

Die vier Topthemen sind ganz oben in einem Kasten zusammengefasst, mit einem Bild. Das Bild mit der Überschrift wechselt alle paar Sekunden zum nächsten über, so das man eine gute Übersicht hat und schnell zu dem Artikel gelangt für den man sich interessiert.

 

Die Seiten sind aber sehr übersichtlich gestaltet. Klickt man auf einen Artikel, sind rechts am Rand, deutlich sichtbar, weitere Artikel aufgelistet, die ebenfalls vom ESC handeln. Weiterführende Links gibt es dafür in den Artikeln selber fast keine. Über dem Artikel befindet sich nochmal deutlich sichtbar, ein großer Blauer Kasten der das Thema ESC anspricht. Wenn man ihn anklickt kommt man nochmals zu mehreren Artikeln über den ESC, eine Gesamtübersicht

 

Fazit: Seriöse Nachrichten und Reportagen sind nicht mehr das Kernthema des Sterns wie es früher einmal war. Klatsch und Tratsch beherrscht aktuell die Schlagzeilen und es soll damit wohl auch die Zielgruppe angesprochen werden. Die Seite ist sehr übersichtlich, man gelangt trotz fehlenden weiterführenden Links schnell zu weiteren Artikeln eines Themas, sollte man sich dafür interessieren. Es gibt viel Text, Bilder und Videos werden, mit Ausnahme der Titelseite, nur begrenzt eingesetzt. Im Vergleich zur Print-Ausgabe gibt es deutlich weniger Reportagen und Nachrichten, es soll wohl weniger politisch interessierte Leser anlocken als in der Print.

 

Spiegel Online:
Im Gegensatz zum Stern befinden sich die Topthemen nicht in einem Kasten oben, der alle paar Sekunden die Artikel wechselt, sondern sind hierarchisch von oben nach unten sortiert. Man sind zum Topthema ein großes Bild, ein Teaser darunter und man muss auf „mehr“ klicken, sollte man den Artikel weiter lesen wollen. Unter dem Topthema gibt weiter Artikel zum anklicken die auch zum Thema passen. Sie sind rot markiert und auch nicht zu übersehen, auch hier gelangt man also leicht zu weiteren Artikeln um den Leser an seine Seite zu binden.

 

Im Gegensatz zum Stern sind die Themen kaum auf Klatsch, Tratsch und Unterhaltung ausgerichtet, sondern mehr auf Nachrichten spezialisiert. Das Thema um Russland und die Ukraine beherrscht eindeutig die Themen. Scrollt man weiter runter verlagert sich der Schwerpunkt der Themen von Politik zu Unterhaltung. Die Artikel sind, ähnlich wie beim Stern mit viel Text aufgebaut, es gibt aber eine Bilderstrecke zu dem passenden Artikel. Weiterführende Links gibt es auch hier nur sehr wenige. Auch sonst kommt man kaum zu anderen Artikel, die Bindung der Leserschaft ist hier nicht so gut. Unter den Artikeln können die Leser Kommentare dazuschreiben, hier soll der Leser wohl eingebunden und zum Mitreden angeregt werden. Auch gibt es hier mehr Werbung als beim Stern.

 

Fazit: Der Leser wird zwar nicht so sehr an die Seite gebunden, da man nicht so leicht zu anderen Artikeln gelangt, aber es gibt mehr Werbung, so wird die Seite offenbar vermarktet. Das Publikum das mit der Online-Seite angesprochen werden soll, ist die gleiche wie bei der Print-Ausgabe: Eher gebildeter, mit einem höheren Einkommen und etwas konservativ.

 

 

Focus Online:

 

Der Focus unterscheidet sich von Stern und Spiegel davon, das es sich auf der ersten Seite nicht direkt um die aktuellen Themen, Nachrichten, Klatsch & Tratsch, etc. geht, sondern ganz oben steht ein Artikel zum Thema über Zollbeamte und Grenzschmuggel, eine Reportage also. Man kann ganz oben im News-Ticker dennoch die neuesten Nachrichten lesen, sind aber bei weitem nicht so übersichtlich wie bei den anderen beiden. Es handelt sich jeweils nur um einen kurzen Stichpunkt und ist auch nicht so deutlich makiert. Weiter unten dominieren auch deutlich die Unterhaltungsthemen. Es geht um Germanys next Topmodel gleich mehrere Artikel sind dort vorzufinden zu denen man durch einen Klick gelangt. Weiter unten geht es darum das viele „Amis“ glauben Flug MH370 wurden von Außerirdischen entführt. Nachrichten stehen also auch hier nicht unbedingt im Vordergrund.

By fabgrund